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Drei Jahresweltbestleistungen beim Continental Cup © getty images

Europa hat das favorisierte Amerika in Split beim erstmals ausgetragenen Continental Cup der Leichtathleten

Europa hat das favorisierte Amerika in Split beim erstmals ausgetragenen Continental Cup der Leichtathleten bezwungen.

Jahresweltbestleistungen erzielten Steven Hooker (Au/Stab), Blanka Vlasic (Kro/Hoch) und Olga Rypakowa (Usb/Drei).

Europa (429 Punkte) verwies Amerika, das nach dem ersten Tag noch geführt hatte, um 9,5 Punkte auf Rang 2. Und dies, obwohl es in den vier Staffel-Wettkämpfen 27 Punkte weniger holte - ein Sieg in einer Einzeldisziplin brachte acht Punkte ein. Afrika (292) und Asien/Pazifik (286,5) vermochten mit den beiden Top-Teams nicht mitzuhalten.

Lokalmatadorin Blanka Vlasic, die in der Diamond League als einzige Athletin sämtliche sieben Meetings gewonnen hat, feierte in ihrem 19. Hochsprung-Wettkampf in diesem Jahr den 17. Sieg. Mit 2,05 m egalisierte die Welt- und Europameisterin die Jahresweltbestleistung der Amerikanerin Chaunté Lowe. Danach scheiterte Vlasic dreimal auf der Weltrekordhöhe von 2,10.

Der australische Stabsprung-Olympiasieger und -Weltmeister Steven Hooker verbesserte mit 5,95 m die Jahresweltbestmarke des Franzosen Renaud Lavillenie um einen Zentimeter.

Am Samstag hatte Dreispringerin Olga Rypakowa mit 15,25 m die Jahresweltbestleistung der kubanischen Weltmeisterin Yargelis Savigne, die lediglich Dritte wurde, um 16 Zentimeter übersprungen.

Der amerikanische 400-m-Läufer Jeremy Wariner erzielte in 44,22 die zweitbeste Zeit in diesem Jahr, nur er selber war in Zürich (44,13) schneller gewesen.

Der kenianische 800-m-Läufer David Rudisha, der im vergangenen Monat in Berlin (1:41,09) und Rieti (1:41,01) Weltrekorde aufgestellt hatte, begnügte sich diesmal mit 1:43,37.

In der Königsdisziplin 100 m setzte sich bei den Männern Europameister Christoph Lemaitre durch. Der Franzose, der bislang als einziger Weisser unter 10 Sekunden geblieben ist, musste sich mit 10,06 Sekunden bescheiden. Bei den Frauen triumphierte im Sprint die Jahresschnellste Kelly-Ann Baptiste (Tri/11,05) vor Shalonda Solomon (USA/11,09). Sämtliche Einzel-Sieger in Split erhielten ein Preisgeld von 30'000 Dollar.

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