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Drei Schweizer Boote auf Medaillenjagd © getty images

Nach den Halbfinal-Rennen vom Samstag steht fest: Drei Schweizer Boote gehen am Sonntag bei der Ruder-EM in Portugal auf

Nach den Halbfinal-Rennen vom Samstag steht fest: Drei Schweizer Boote gehen am Sonntag bei der Ruder-EM in Portugal auf Medaillenjagd.

Die eindrücklichen Leistungen der Schweizer Ruderer und Rudererinnen bei der EM im portugiesischen Montemor-o-Velho gehen weiter. Der Männer-Doppelzweier mit André Vonarburg und Florian Stofer sowie der Leichtgewichts-Vierer mit Simon Schürch, Lucas Tramèr, Simon Niepmann und Mario Gyr qualifizierten sich mit zwei kontrollierten Halbfinal-Rennen für die A-Finals vom Sonntag. Beide Boote bekommen es im Rennen um die ersten sechs Plätze mit starker Konkurrenz zu tun: Die Medaillengewinner der letztjährigen WM sind allesamt mit von der Partie.

Vonarburg/Stofer trafen in ihrem Halbfinal auf die WM-Zweiten aus Frankreich und die polnischen WM-Achten. Nach einem verhaltenen Start machten die beiden Sempacher stetig Wasser gut und fuhren vom fünften noch auf den dritten Platz vor, der mindestens nötig war für die A-Final-Teilnahme. Auf den letzten 500 Metern brauchten sie dann nur noch die drei hinter ihnen liegenden Boote zu kontrollieren, was ihnen mit einem Vorsprung von knapp fünf Sekunden im Ziel gut gelang.

Deutlich knapper wurde es für die vier Studenten im leichten Vierer-ohne. Auch sie waren nicht wunschgemäss aus der Startluke gekommen und mussten von Beginn weg Jagd auf die vor ihnen liegenden Boote machen. Bei Streckenhälfte lagen die ersten fünf Boote innerhalb von lediglich 2,86 Sekunden. Die vier Schweizer vermochten jedoch auf der zweiten Hälfte nochmals zuzusetzen und besassen im Ziel als Dritte zweieinhalb Sekunden Vorsprung auf die viertplatzierten Holländer, welche bei der letzten WM Sechste geworden waren.

Mit dem klaren Sieg im Hoffnungslauf qualifizierte sich auch der Frauen-Doppelvierer mit Regina Naunheim, Nora Fiechter, Katja Hauser und Martina Ernst überzeugend für den A-Final. Das heuer neu formierte Boot darf sich am Sonntag nach diesem Sieg gar Hoffnungen auf Edelmetall machen. Hinter Deutschland und der Ukraine ist für sie alles möglich.

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