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Roger Federer verpasst Traumfinal © getty images

Roger Federer hat in New York den Traumfinal

Roger Federer hat in New York den Traumfinal verpasst.

Der Baselbieter unterlag im Halbfinal dem Serben Novak Djokovic nach zwei vergebenen Matchbällen 7:5, 1:6, 7:5, 2:6, 5:7.

Anstatt am Sonntag gegen Rafael Nadal um seinen 17. Major-Titel kämpfen zu können, musste Federer über seine früheste New-York-Niederlage seit 2003 Auskunft geben, seither hatte er immer mindestens das Endspiel erreicht (fünf Titel).

In der Schlussphase machte die Vorhand den Unterschied: Djokovic wehrte beide Matchbälle mit Vorhand-Winnern ab, Federer kassierte im nächsten Game das entscheidende Break, weil sein Paradeschlag dreimal nicht funktionierte. Im letzten Game führte er dann noch einmal 0:30, machte aber erneut mehrere Vorhandfehler, auch beim Matchball, seinem insgesamt 65. unerzwungenen Fehler.

Rafael Nadal fehlt nur noch ein Sieg zum Karriere-Grand-Slam. Der topgesetzte Spanier zog durch ein 6:2, 6:3, 6:4 gegen Michail Juschni erstmals in den US-Open-Final ein.

Nadal konnte sich einmal mehr auf einen erstklassigen Service stützen. Sowohl mit dem ersten wie auch mit dem zweiten Ball gewann er mehr als 70 Prozent aller Punkte, in sechs Partien hat er seinen Aufschlag nur zweimal abgegeben. Seinen einzigen Aufschlagverlust zum 4:4 im dritten Satz kompensierte er direkt mit dem Rebreak. Nach 133 Minuten beendete er die Partie passenderweise mit einem Servicewinner.

Der Linkshänder, der nun 20 Major-Partien in Serie gewonnen hat, hat damit als achter Spieler in der Open Era alle vier Major-Finals erreicht. Falls er am Sonntag triumphieren sollte, wäre er der siebte Spieler überhaupt, der den persönlichen Grand Slam komplettiert.

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