vergrößernverkleinern
ZSKA auch ohne Doumbia eine Startruppe © getty images

Im Feld der 48 Teilnehmer an der Europa-League-Gruppenphase befindet sich ein Schweizer

Im Feld der 48 Teilnehmer an der Europa-League-Gruppenphase befindet sich ein Schweizer Zweitligist.

Lausanne-Sport hat völlig überraschend die Qualifikation überstanden. Die Waadtländer machen nach der Verbannung in die Anonymität wieder von sich reden. Und wollen heute Abend im Heimspiel den nächsten Favoriten ärgern. Um 19.00 Uhr gastiert ZSKA Moskau auf der Pontaise.

ZSKA ist allerdings der etwas härtere Brocken als Lokomotive, gegen das Lausanne die Qualifikation für die Gruppenphase schaffte. Der Armee-Klub holte 2005 den UEFA-Cup, und in diesem Frühjahr stiess er bis in die Viertelfinals der Champions League vor, in denen er am späteren Titelgewinner Inter Mailand scheiterte.

So beginnt Lausanne-Sport das Europacup-Abenteuer als krasser Aussenseiter. Der je zehnfache russische Meister und Cupsieger ZSKA angelte sich im Sommer auch YB-Goalgetter Seydou Doumbia - zu einem Betrag, der einem Mehrfachen des Saison-Budgets der Waadtländer entspricht.

In der russischen Meisterschaft verlor ZSKA Moskau zuletzt allerdings das Derby gegen Lokomotive. Ob es daran lag, dass Doumbia nicht stürmen konnte? Der Angreifer von der Elfenbeinküste laboriert seit zweieinhalb Wochen an einer Oberschenkel-Verletzung. Er zog sich das körperliche Defizit zu, nachdem er in drei aufeinanderfolgenden Spielen vier Tore erzielt hatte.

Auch ohne Doumbia ist die ZSKA-Offensive hochkarätig besetzt. Der brasilianische Internationale Vagner Love war in der Saison 2008/09 Topskorer im UEFA-Cup. In den anderen Mannschafts-Teilen verfügen die Moskowiter ebenfalls über erstklassige Leute. Das Tor hütet Russlands Nationalgoalie Igor Akinfejew. Er stand mit seinen Teamkollegen Sergej Ignaschewitsch, Alexej Beresuzki und Wassili Beresuzki (die beiden sind Zwillingsbrüder) 2008 im EM-Halbfinal gegen Spanien. Der Nigerianer Chidi Odiah, der Japaner Keisuke Honda, der Chilene Mark Gonzalez und der Serbe Zoran Tosic nahmen für ihre Heimatländer an der WM in Südafrika teil.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel