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Schweizer NHL-Topverteidiger Mark Streit fällt wohl länger aus © getty images

Die Anfang Oktober beginnende NHL-Saison wird schlimmstenfalls komplett ohne Mark Streit

Die Anfang Oktober beginnende NHL-Saison wird schlimmstenfalls komplett ohne Mark Streit ausgetragen.

Der Topverteidiger der New York Islanders fällt mit einer Schulterverletzung rund sechs Monate aus.

Am Wochenende war Streit im Training mit seinem Teamkollegen Matt Moulson zusammengestossen und in die Bande geprallt. Dabei erlitt der NHL-Allstar von 2009 einen Bänderriss im linken Schultergelenk sowie eine lädierte Rotatorenmanschette.

Wegen der Ausheilung von anderen Blessuren aus der Vorsaison hatte der Schweizer Nationalmannschafts-Captain im Frühjahr auf eine WM-Teilnahme mit der Schweiz in Deutschland verzichtet.

Für Streit ist dies nun aber die bislang schlimmste Verletzung seiner Karriere. Der Berner hatte in der letzten Spielzeit 49 Punkte (11 Tore/56 Punkte in der Vorsaison, darunter 16 Tore) für die Islanders erzielt. Der beste Schweizer Eishockey-Spieler der Gegenwart gilt als absoluter Leistungsträger bei den New Yorkern.

Der meisteingesetzte Spieler der Islanders war vor allem auch im Powerplay für die Islanders unverzichtbar. Ohne Streit dürften die Chancen auf eine Playoff-Qualifikation der Islanders, die im diesjährigen NHL-Entry-Draft Streits Landsmann Nino Niederreiter in der ersten Runde gezogen hatten, deutlich gesunken sein. Die Islanders hatten 2007 letztmals die NHL-Playoffs erreicht.

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