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U21-Nati mit hervorragender Ausgangslage fürs Rückspiel © getty images

Die Schweizer U21-Auswahl darf sich grosse Chancen ausrechnen, nächstes Jahr bei der EM-Endrunde in Dänemark

Die Schweizer U21-Auswahl darf sich grosse Chancen ausrechnen, nächstes Jahr bei der EM-Endrunde in Dänemark dabeizusein.

Das Team von Pierluigi Tami schuf sich in Sitten mit einem 4:1-Heimsieg im Barrage-Hinspiel gegen Schweden ein komfortables Polster für das Rückspiel am Montag in Malmö.

Fabian Frei mit einem herrlichen Hechtkopfball nach nur 78 Sekunden und Xavier Hochstrasser mit einem fantastischen Effetschuss aus 25 Metern in der 20. Minute sorgten für einen traumhaften Auftakt im Tourbillon-Stadion. Die Schweden vermochten zwar kurz nach der Pause zu verkürzen (50.), doch nur 100 Sekunden später war der Zweitore-Vorsprung der Schweizer wieder hergestellt. Admir Mehmedi vom FC Zürich reagierte nach einem Prellball am schnellsten und traf überlegt in die entfernte Ecke.

Für den vierten Treffer war U17-Weltmeister Pajtim Kasami in der 83. Minute kurz nach seiner Einwechslung besorgt. Der Palermo-Söldner traf mit einem abgefälschten Weitschuss aus 18 Metern. Die Bestnote im Schweizer Team verdienten sich aber nicht die vier verschiedenen Torschützen, sondern Goalie Yann Sommer, der die Schweiz mit herrlichen Paraden auf Kurs hielt. In der 73. Minute parierte er gar einen Foulpenalty von Denni Avdic. Ein zweites Auswärtstor der Schweden hätte das Schweizer Team im Rückspiel eventuell nochmals in Bedrängnis bringen können. Nach dem 4:1 aber dürfte der dritten EM-Teilnahme einer Schweizer U21-Mannschaft nach 2002 und 2004 nichts mehr im Weg stehen.

Schweiz - Schweden 4:1 (2:0).

Tourbillon, Sion. - 4245 Zuschauer. - SR Besborodow (Russ). -- Tore: 2. Fabian Frei 1:0. 20. Hochstrasser 2:0. 50. Molins 2:1. 52. Mehmedi 3:1. 83. Kasami 4:1.

Schweiz: Sommer; Koch, Rossini, Klose, Pavlovic (70. Daprelà); Abrashi; Frank Feltscher, Fabian Frei, Hochstrasser (74. Kasami), Zuber; Mehmedi (85. Ben Khalifa).

Schweden: Nordfeldt; Salomonsson, Nilsson, Almebäck, Bengtsson; Hamad, Eriksson, Ekdal, Durmaz; Mehmeti (42. Molins), Avdic.

Bemerkungen: Schweiz ohne Berardi (gesperrt), Fabian Lustenberger (verletzt), Affolter, Costanzo, Derdiyok, Shaqiri und Stocker (alle im A-Team). Schweden ohne Ekstrand, Olsson (beide gesperrt), Elm (verletzt) und Bajrami (A-Team). 73. Sommer wehrt Foulpenalty von Avdic ab. Verwarnungen: 36. Zuber. 72. Daprelà (beide wegen Fouls). 89. Durmaz (Unsportlichkeit).

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