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Riesenslalom der Männer abgesagt © getty images

Der Weltcup-Riesenslalom der Männer in Sölden musste wegen Nebels abgesagt

Der Weltcup-Riesenslalom der Männer in Sölden musste wegen Nebels abgesagt werden.

Der erste Durchgang am Morgen hatte noch stattfinden können, aber der stark aufkommende Nebel liess dann am Nachmittag die Durchführung des zweiten Laufes nicht mehr zu. Das Rennen wird reglementsgemäss nicht mehr nachgeholt. Abgesagte Prüfungen beim Gletscher-Auftakt werden grundsätzlich ebenso wenig nachgetragen wie jene beim Saison-Finale.

Für die Schweizer Männer war die Absage kein Unglück. Um den Sieg hätte wohl keiner aus dem Team von Cheftrainer Martin Rufener kämpfen können. Didier Cuche lag bei Halbzeit als Neunter und bester seiner Mannschaft bereits 1,14 Sekunden zurück, Olympiasieger Janka hatte als 13. der Zwischenrangliste 1,36 Sekunden auf die Bestzeit eingebüsst. Neben den beiden Team-Leadern hatte von den insgesamt neun gestarteten Schweizern einzig Marc Berthod als 27. die Qualifikation für den zweiten Lauf geschafft.

Im letzten Winter hatte Didier Cuche zum Auftakt den Gletscher-Prolog gewonnen, derweil mit Carlo Janka ein zweiter Schweizer als Dritter auf dem Podest stand.

Unglaublich eng hatte sich die Ausgangslage ganz vorne präsentiert. Erstmals überhaupt realisierte der bereits 31-jährige Franzose Cyprien Richard eine Laufbestzeit. Der Amerikaner Ted Ligety lag als Zweiter 2 Hundertstel zurück, und dahinter lauerte ein Duo mit dem Österreicher Philipp Schörghofer und dem Italiener Davide Simoncelli mit 3 Hundertsteln Rückstand.

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