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Schweizer Degenfechterinnen knapp besiegt © getty images

Die Schweizer Degenfechterinnen scheiterten an den WM in Paris im Degen-Teamwettbewerb knapp am Gold-Favoriten

Die Schweizer Degenfechterinnen scheiterten an den WM in Paris im Degen-Teamwettbewerb knapp am Gold-Favoriten Frankreich.

Sophie Lamon-Fernandez, Tiffany Géroudet, Simone Näf sowie die nicht eingesetzte Tabea Steffen unterlagen dem Gastgeber 31:32 nach Verlängerung.

Superstar Laura Flessel-Colovic (39) setzte nach 21 Sekunden der Verlängerung die entscheidende Touche gegen die Bernerin Simone Näf, die zwei Sekunden vor Ablauf der regulären Fechtzeit mit einem Treffer noch das Nachsitzen erzwungen hatte.

Näf hatte beim Stande von 24:24 von Sophie Lamon-Fernandez übernommen. Mit dem Eröffnungstreffer zum 25:24 gegen Linkshänderin Flessel-Colovic hatte Näf die Schweizerinnen zum einzigen Mal überhaupt in der Begegnung gegen den EM-Dritten in Führung bringen können.

Die beste persönliche Bilanz gegen das prominent besetzte Frankreich (u.a. noch Einzel-Weltmeisterin Maureen Nisima) realisierte Tiffany Géroudet (plus 2). Die Walliser Junioren-Weltmeisterin von 2006 hatte die Schweizerinnen nach einem zwischenzeitlichen 14:18-Rückstand mit einem 6:2 gegen Hajnalka Kiraly und dem Ausgleich zum 20:20 wieder herangebracht. Ebenfalls eine positive Bilanz verzeichnete Sophie Lamon-Fernandez (+1).

Die Schweizerinnen hatten den Achtelfinal gegen Frankreich nach einem 45:23-Pflichtsieg über Kolumbien erreicht. Nach der Achtelfinal-Niederlage gegen Frankreich fechten die Schweizerinnen noch um die Plätze 9 bis 16.

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