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Boardercrosserin Nobs beendet Karriere aus finanziellen Gründen © getty images

Trotz des Gewinns der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen im letzten Februar in Vancouver kann Boardercrosserin Olivia

Trotz des Gewinns der Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen im letzten Februar in Vancouver kann Boardercrosserin Olivia Nobs keine weitere Weltcup-Saison finanzieren.

Wie die Westschweizer Zeitungen "L'Express" und "L'Impartial" berichten, hat der überraschende Entscheid vor allem finanzielle Gründe. Die 28-jährige Snowboarderin konnte die in Whistler gewonnene Olympia-Bronzemedaille nicht vergolden. Nobs hatte sich im Sommer eigentlich entschieden, die Karriere fortzusetzen und sich auch entsprechend auf den Winter vorbereitet. Parallel dazu nahm sie eine Ausbildung zur Kinesiologin in Angriff.

Vier Jahre nach dem Olympiasieg von Tanja Frieden hatte es in Whistler mit Nobs wieder eine Schweizer Boardercrosserin auf das Olympia-Podest geschafft. Für die Frau aus La Chaux-de-Fonds war es die Krönung ihrer Karriere. Nobs gewann 2002 und 2003 insgesamt drei Weltcup-Wettkämpfe und wurde 2009 in Südkorea WM-Zweite.

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