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Sieg und Niederlage für Mirjam Otts Curlerinnen © getty images

Das stark eingeschätzte Schweizer Frauenteam um Skip Mirjam Ott startete mit einem Sieg und einer Niederlage zu den

Das stark eingeschätzte Schweizer Frauenteam um Skip Mirjam Ott startete mit einem Sieg und einer Niederlage zu den Curling-Europameisterschaften in Champéry.

Die letztjährigen EM-Zweiten des CC Davos rangen zunächst Dänemark (Skip Lene Nielsen) nach Rückständen von 1:4 und 2:5 dank einem imponierenden Schlussspurt 6:5 nach Zusatz-End nieder. Die Schweizerinnen spielten bis zum 2:5 fehlerhaft. Je näher jedoch die Entscheidung kam, desto deutlicher wurde ihre Überlegenheit und desto nervöser wurden die jungen Däninnen, die schon zweimal EM-Bronze gewonnen hatten. Für den letzten Stein im Zusatz-End stellte Ott ihre 24-jährige Gegenspielerin Nielsen vor eine schwere Aufgabe, der diese nicht gewachsen war.

Genau umgekehrt verlief die Partie zwischen den Schweizerinnen und den von Skip Ludmilla Priwiwkowa angeführten Russinnen. Obwohl sie erneut auf den Vorteil des letzten Steins im ersten End verzichten mussten, gingen die Schweizerinnen nach drei Ends 4:1 in Führung. Sie gaben dann aber die Partie völlig aus der Hand. Sie kassierten ein Dreierhaus und liessen sich danach in drei Ends nacheinander je einen Stein stehlen. So stand es nach dem 4:1 plötzlich 4:7, womit die Vorentscheidung gefallen war. Zuletzt stand es 5:8.

Ebenfalls mit einem Sieg und einer Niederlage starteten die Schweizer Männer um Skip Christof Schwaller. Die St. Moritzer waren gegen die nicht zu den Favoriten zählenden Franzosen (Skip Thomas Dufour) chancenlos und verloren 1:7. Die Vorentscheidung fiel mit einem Dreierhaus zum 1:4 im 5. End. Dies war eine bittere Enttäuschung. Im Abendspiel gegen Aufsteiger und Aussenseiter Holland konnten die St. Moritzer mit einem gestohlenen Stein im 9. End alles klar machen. Es war das 5:3, auf das die Holländer keine Antwort mehr wussten.

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