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Zweimal Bronze für die Schweiz © getty images

Die Europameisterschaften in Champéry brachten den Schweizer Curlingteams von Mirjam Ott und Christof Schwaller letztlich einen

Die Europameisterschaften in Champéry brachten den Schweizer Curlingteams von Mirjam Ott und Christof Schwaller letztlich einen schönen Erfolg. Beide sicherten sich am Schlusstag die Bronzemedaillen.

Die Frauen um Skip Mirjam Ott besiegten die Russinnen (Ludmilla Priwiwkowa), die Europameisterinnen von 2006, 9:5. Die Männer um Skip Christof Schwaller setzten sich gegen die vom zweimaligen Europameister Andy Kapp angeführten Deutschen 7:4 durch.

Nach 2001 in Vierumäki/Fi (Silber und Bronze), 2006 in Basel (Gold und Bronze) und 2009 in Aberdeen (zweimal Silber) ist es nunmehr das vierte Mal in den letzten zehn Jahren, dass beide Schweizer Teams mit Medaillen von den Europameisterschaften zurückkehren.

Die Davoserinnen mussten für den letzten Match die an einer Muskelverhärtung im Oberschenkel leidende Janine Greiner auf der ersten Position ersetzen. Ersatzspielerin Irene Schori vom CC Aarau wurde auf die zweite Position eingewechselt und die standardmässige Nummer 2 Carmen Küng übernahm die Rolle der Leadspielerin; Carmen Schäfer (3) und Mirjam Ott (4) behielten ihre Positionen. Die Rochade wirkte sich keineswegs negativ aus, die Schweizerinnen revanchierten sich an den Russinnen deutlich für die im zweiten Spiel der Vorrunde erlittene Niederlage. Nach einem 2:3-Rückstand glückte den Davoserinnen im 5. End ein Viererhaus. Gleich danach "stahlen" sie einen Stein zur vorentscheidenden 7:3-Führung.

Offener und spannender verlief das Männer-Duell der Erzrivalen Schweiz und Deutschland -- ähnlich wie in der Round Robin, als sich die Schweizer 6:4 durchgesetzt hatten. Urs Eichhorn, Robert Hürlimann, Marco Ramstein und Christof Schwaller verschafften sich mit einem "gestohlenen" Punkt im 7. End zur 5:3-Führung den letztlich entscheidenden Vorteil. Das vielbejubelte Highlight setzte Schwaller im 9. End, als er mit seinem letzten Versuch einen gut versteckten deutschen Stein aus der Hausmitte spitzelte. Statt 5:5 stand es nun 7:4.

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