Der am Pfeiffer'schen Drüsenfieber erkrankte YB-Spieler David Degen hat das Training wieder aufgenommen und träumt vom Comebackin einer Woche.

Vor dreieinhalb Wochen hatte Degen die deprimierende Diagnose erhalten und verpasste seither die drei Axpo-Super-League-Partien gegen St. Gallen (2:1), Zürich (2:1) und Neuchâtel Xamax (0:1) sowie das Testspiel der Nationalmannschaft gegen Uruguay.

Seit Mittwoch steht er nun wieder im Training, nachdem er von YB-Arzt Cuno Wetzel grünes Licht erhalten hatte. "Meine Blutwerte stimmen und auch bei der Milz ist alles in Ordnung", sagte Degen zu seinem Trainings-Comeback in der "Berner Zeitung".

Seine Rückkehr auf das Spielfeld hat der Baselbieter bereits terminiert: "Ich möchte gegen GC wieder im Kader sein. Dieses Heimspiel findet am 20. März statt." Degen weiss aber, dass er nichts überstürzen und keinesfalls zu früh zu stark forcieren darf. Er kennt negative Beispiele von Spielern aus der Bundesliga, die nach der gleichen Krankheit schwere gesundheitliche Probleme davontrugen. Degen: "Markus Babbel sass einige Zeit im Rollstuhl, weil er die Krankheit nicht richtig auskurierte. Und Olaf Bodden musste seine Karriere sogar beenden und ist heute noch immer nicht vollständig genesen. Eines ist klar, die Gesundheit geht immer vor. Ich werde nichts riskieren."

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