Neben Dominik Meichtry, der über 200 m Crawl die Limite erneut unterbot, sprang am zweiten SM-Tag in Genf einzig der Zürcher Flori Lang auf den (Qualifikations-)Zug an die Europameisterschaften in Budapest (9. bis 15. August) auf.

Lang blieb über 50 m Rücken gleich bei erster Gelegenheit - im Vorlauf am Morgen in 25,97 - unter der geforderten Richtzeit von 26,22. Ein paar Stunden später im Final steigerte er sich nochmals um eine Viertelsekunde, womit der 30. Einzeltitel des Zürchers an nationalen Meisterschaften (Kurz- und Langbahn) nie in Gefahr war.

Mit der Zeit von 25,72 ist Lang in diesem bisher Jahr die Nummer 9 in der Weltrangliste, in Europa ist er hinter dem Briten Liam Tancock und dem Franzosen Camille Lacourt immerhin die Nummer 3.

Die Aussagekraft dieses Rankings ist allerdings noch von begrenzter Natur, haben doch noch nicht allzu viele Langbahn-Meetings seit Anfang Januar stattgefunden. Doch vor zwei Jahren in Eindhoven hat Lang als EM-Zweiter bewiesen, dass er im Rücken-Sprint zur europäischen Spitze gehört.

Dominik Meichtry hatte schon am Vortag als Startschwimmer der Ustermer 4x200-m-Crawlstaffel die Limite für Budapest erfüllt, im Einzelrennen über diese Strecke gelang ihm gleiches nochmals (1:50,15). Mit der Zeit vom Donnerstag (1:48,86) ist der 25-jährige St. Galler aktuell der viertschnellste Europäer (und die Nummer 8 der Welt).

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