Heute um 19.45 Uhr wird in der Axpo Super League das letzte Viertel eingeläutet. In allen Tabellenregionen geht es um viel.

Der FC Basel will an Sion Revanche nehmen für das magere 2:2 vom vergangenen Wochenende. Die "Bebbi" könnten vorlegen und damit den um sechs Punkte besser dastehenden Leader Young Boys ein wenig unter Druck setzen. Die Berner greifen erst am Samstag in Aarau ins Geschehen ein.

Im Letzigrund kommt es zwischen dem FC Zürich und St. Gallen zum Duell von Klubs, die um die Qualifikation für den Europacup kämpfen. Bellinzona möchte derweil die aufstrebenden GC-Youngsters stoppen, nach drei Niederlagen in Serie den Turnaround schaffen und im Abstiegsrennen die Differenz zu Schlusslicht Aarau vergrössern.

Für Basel und St. Gallen gelten die Auftritte als Hauptprobe für die Cup-Halbfinals vom Ostermontag. In der Ostschweiz ist das in vier Tagen stattfindende Heimspiel gegen Lausanne-Sport seit geraumer Zeit das Fussball-Thema schlechthin. Auch Trainer Uli Forte denkt schon jetzt an den Cup. Er hat im Hinblick auf die heutige Meisterschaftspartie Umstellungen angekündigt. Forte will einigen Spielern eine Pause gönnen und auf frische Kräfte vertrauen.

So soll Moreno Merenda eine Chance erhalten. Der Stürmer, der dem FCSG am Samstag als "Joker" den 1:0-Sieg gegen den FCZ beschert hatte, dürfte den Liechtensteiner Mario Frick ersetzen. Gut möglich ist auch, dass Stammgoalie Germano Vailati für einmal dem in der Versenkung verschwundenen Daniel Lopar Platz macht.

Die Basler werden es im Cup ebenfalls mit einem Challenge-League-Verein zu tun bekommen, nämlich mit Kriens. Im Gegensatz zu den St. Gallern dürften sie den Fokus stärker auf die Gegenwart legen, verträgt es doch bei der Jagd auf YB keinen Ausrutscher mehr. Zwei wichtige Punkte hat die Equipe von Thorsten Fink mit dem 2:2 in Sitten eben verschenkt. Eine Doublette von Marco Streller genügte nicht. Die fehlende Konstanz auf der Goalie-Position und die verletzungsbedingte Absenz von Star-Stürmer Alex Frei bilden ein erhebliches Handicap - zumal Top-Torschütze Streller gegen Sion gesperrt ist. Die Hoffnungen in der Offensive ruhen auf Almerares und Chipperfield. Fink meinte: "Wir wollen Sion ein paar Ostereier ins Nest legen."

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