Der HC Lausanne verteidigte den Meistertitel in der NLB mit Erfolg.

Die Waadtländer entschieden die Finalserie gegen Visp, den Qualifikationssieger, mit einem 4:0 mit 4:1 Siegen für sich. Den entscheidenden vierten Sieg verdiente sich Lausanne in der ausverkauften Visper Litternahalle mit einer sehr konzentrierten Leistung.

Im Gegensatz zum Donnerstag, als sich das Team von John van Boxmeer dank eines Offsidetors in der Overtime sehr glückhaft durchgesetzt hatte, verdienten sich die Waadtländer diesmal den überlegenen Sieg. Die wegweisenden Tore vom 0:0 zum 2:0 erzielten Zarley Zalapski (26.) und Igor Fedulow (30.) innerhalb von vier Minuten im zweiten Abschnitt.

Neun Jahre nach dem letzten Aufstieg (2001) schielt Lausanne erneut Richtung NLA. Vor einem Jahr scheiterte der HCL in der Ligaqualifikation erst im siebenten Spiel an Biel.

Litterna. -- 4300 Zuschauer (ausverkauft). -- SR Rochette/Stricker, Abegglen/Kaderli. -- Tore: 26. Zalapski (Chavaillaz/Ausschluss Dolana) 0:1. 30. Fedulow (Gailland) 0:2. 54. Fedulow (Miéville) 0:3. 59. Jonathan Roy (Tremblay, Miéville/Ausschlüsse Summermatter, Jonas Müller; Miéville) 0:4. -- Strafen: 7mal 2 Minuten gegen Visp, 6mal 2 Minuten gegen Lausanne. -- PostFinance-Topskorer: Forget; Tremblay.

Visp: Jonas Müller; Wiedmer, Beat Heldstab; Anthamatten, Schüpbach; Summermatter, Heynen; Jacquemet, Portner; Pecker, Forget, Tobias Bucher; Triulzi, Brunold, Dolana; Andy Furrer, Genazzi, Jörg; Tiegermann, Bühlmann, Kim Lindemann.

Lausanne: Mona; Villa, Zalapski; Schilt, Leeger; Kamerzin, Olivier Keller; Sandro Abplanalp, Chavaillaz; Tremblay, Jonathan Roy, Flurin Randegger; Gailland, Miéville, Fedulow; Jérôme Bonnet, Staudenmann, Stefan Schnyder; Frunz, Augsburger, Anthoine Lussier.

Bemerkungen: Lausanne ohne Banham (überzähliger Ausländer). -- Vorzeitige Drittelspause (39:24/wegen verschobenem Tor).

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