Prinzessin Haya Bint al Hussein kaufte für eine Millionensumme das teuerste je aus der Schweiz exportierte Springpferd.

Der St. Galler Gastronom Peter Schildknecht nahm das horrende Angebot der FEI-Präsidentin für seinen sprunggewaltigen Schimmel Opus an.

Der Team-Europameister Steve Guerdat hat damit sein Spitzenpferd für die Weltreiter-Spiele im Spätherbst in Lexington im US-Bundesstaat Kentucky verloren. Denn der Jurassier war nach kurzer Angewöhnungszeit von den aussergewöhnlichen Qualitäten des zehnjährigen Holsteiner Wallachs derart überzeugt, dass er einen WM-Start ins Auge fasste, wie sein Trainer Thomas Fuchs bestätigte. Guerdat ritt Opus PSG erst seit dem 8. Februar und verzeichnete bei neun Starts in der "grossen" Runde nur einen einzigen Springfehler. Zudem klassierte er sich, ohne zu forcieren, an der Sunshine-Tour in Spanien in Vejer de la Frontera als GP-Fünfter.

Für eine Kaufsumme von über zwei Millionen Franken wurde Opus verkauft. "Ich konnte dem ungewöhnlichen Angebot trotz einiger schlafloser Nächte nicht widerstehen", erzählt Besitzer Peter Schildknecht, der mit seinem Ausnahmespringer eine wahre Reiter-Odyssee hinter sich hat. Seit er das Pferd vor zwei Jahren in Österreich an einem ländlichen Turnier entdeckt hat, sassen mit Stefan Eder, Beat Mändli, Niklaus Schurtenberger und Steve Guerdat vier erprobte Reiter im Sattel des Contender-Sohnes. Erstmals für Furore sorgte das Kraftpaket als Achtjähriger, mit dem GP-Sieg 2008 in Wien in den Zügeln von Beat Mändli.

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