Neuchâtel Xamax ersetzt bis Saisonende den Trainer.

Der bisherige U21-Coach Jean-Michel Aeby betreut in den verbleibenden sechs ASL-Spielen die erste Mannschaft. Wie die Zukunft des entmachteten Pierre-André Schürmann aussehen wird, entscheidet sich im Sommer.

Die Niederlage gegen Aarau (0:1), die fünfte in Folge, war eine zuviel für Xamax-Präsident Sylvio Bernasconi. Der Bauunternehmer setzte damit vor allem ein Zeichen an die Spieler, denn für die Neuenburger geht es in den letzten Runden nicht mehr um allzuviel. Offiziell ist Schürmann, der im letzten Sommer als U21-Nationaltrainer zu den Xamaxiens wechselte, auch nicht entlassen, sondern bloss zum Nichtstun degradiert. Die Trainersiuation soll im Sommer neu beurteilt werden.

Schürmann ist bereits der sechste Coach der unter Bernasconi (seit 2005 Xamax-Präsident) freigestellt wurde. Dabei schien Xamax lange Zeit in dieser Saison auf gutem Weg zu sein. Im Herbst war der ambitionierte Klub fünf Runden lang auf Platz 2 klassiert. Der Absturz begann in den letzten Hinrunden-Wochen und akzentuierte sich in der Rückrunde. Mitverantwortlich für den Fall waren nicht zuletzt die Abgänge der beiden Stürmer Mario Gavranovic (Schalke) und Ideye Brown (Sochaux).

Schürmanns Nachfolger Aeby betreute Neuchâtel Xamax bereits in der Rückrunde der Saison 2008/2009 zusammen mit Alain Geiger, bevor er seine Funktion als U21-Coach wiederaufnahm. Zuvor hatte der 43-jährige Ex-Internationale von 2005 bis 2008 bei Servette unter Vertrag gestanden.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel