Nationaltrainer Sean Simpson hat für die nächste Woche wie erwartet die Stürmer Andres Ambühl, Nino Niederreiter und Juraj Simek aufgeboten.

Für Verteidiger Eric Blum und Stürmer Matthias Joggi dagegen ist der WM-Traum nach den ersten beiden Vorbereitungswochen geplatzt; sie wurden aus dem Kader gestrichen. In Schwenningen und Minsk ebenfalls nicht dabei ist Romano Lemm, der an einem Muskelfaserriss im Bauch laboriert. Der Stürmer des HC Lugano, der in der nächsten Saison für die Kloten Flyers spielt, bleibt allerdings im Team.

Ambühl, dessen Nordamerika-Abenteuer wohl zu Ende ist - er unterschrieb bei den ZSC Lions einen Dreijahres-Vertrag -, hatte bereits unter Simpsons Vorgänger Ralph Krueger zum festen Bestand der Nationalmannschaft gehört. Er bestritt bislang 119 Länderspiele.

Zu Premieren kommen hingegen Niederreiter und Simek. Niederreiter ist erst 17 Jahre alt. Er blickt auf eine erfolgreiche Saison bei den Portland Winterhawks in der Juniorenliga Western Hockey League zurück. In der Qualifikation erzielte er in 65 Partien 36 Tore und 24 Assists, in den Playoffs verbuchte er in 13 Spielen je acht Tore und Assists. Beim 4. Rang an der U20-WM in Kanada wurde er ins Allstar-Team gewählt. Die Chancen stehen gut, dass er im nächsten NHL-Draft so früh wie noch kein Schweizer vor ihm gewählt wird. Der 22-jährige Simek brachte es in der American Hockey League für die Norfolk Admirals auf 36 Skorerpunkte (21/15).

Offiziell im Kader figuriert nach dem gestrigen Kurzeinsatz über 20 Minuten nun auch Martin Gerber. Der Torhüter absolvierte bei der 0:4-Niederlage gegen Schweden sein erstes Spiel seit dem 13. Dezember; damals erlitt er in der russischen Liga eine Halswirbel-Verletzung.

Die Schweizer bestreiten in der kommenden Woche drei Länderspiele. Am Mittwoch treten sie in Schwenningen gegen Deutschland an, am Wochenende treffen sie in Minsk auf die Slowakei und Weissrussland. Besammlung ist am Dienstag in Kloten.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel