Die Davidoff Swiss Indoors (30. Oktober bis 7. November) versprechen auch zum 40-Jahr-Jubiläum Spektakel.

Mehr als sechs Monate vor Beginn des bedeutendsten jährlich stattfindenden Schweizer Sportanlasses (Budget 18,5 Millionen Franken) steht bereits die Teilnahme der Superstars Roger Federer (ATP 1), Novak Djokovic (ATP 2) und Andy Roddick (ATP 7) fest. Roger Brennwald war bei der Turnierpräsentation im Grand Casino Basel sichtlich voller Vorfreude auf die jüngste Auflage seines so gross gewordenen Babys, das er 1970 ins Leben gerufen hatte. "Diese Spieler überstrahlen alles, es wird, wenn nicht das beste, dann sicher eines der besten Turniere aller Zeiten."

Als Konsequenz davon wird es dem vierfachen Weltsportler des Jahres Federer nicht einfach gemacht werden, mit dem vierten Turniersieg bei seinem Heimturnier ein weiteres Mal Geschichte schreiben. Im Final ist aber die Revanche vom letztjährigen Traumfinal möglich, als der Serbe in drei Sätzen triumphierte. Roddick kehrt nach sieben Jahren wieder ans Rheinknie zurück, wo erzu Beginn seiner Karriere regelmässig erfolgreich antrat (2001 und 2002 Viertelfinal, 2003 Halbfinal).

Diese drei Grand-Slam-Champions allein versprechen viel Spektakel, es ist aber davon auszugehen, dass das Formel-500-Turnier heuer so dicht besetzt sein wird wie noch nie, der Cut könnte trotz der gleichzeitigen Konkurrenz von Valencia unter 50 liegen. Bei der Preistreiberei um Startgelder will Turnierdirektor Roger Brennwald, der ein Preisgeld von 1,75 Millionen Euro ausschüttet, indes nicht mitmachen: "Spieler ausserhalb der Top 10 werden keine Garantien bekommen, auch Ausnahmen gibt es nicht mehr." Fraglich scheint damit vorerst die Teilnahme von Stanislas Wawrinka, der derzeit noch deutlich hinter den Top ten zurückliegt und dessen Verhandlungen mit Basel sich in der Vergangenheit als eher zäh gestalteten.

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