Die heute Dienstag beginnende 64. Tour de Romandie könnte erneut im Zeichen von Roman Kreuziger stehen.

Der Streckenverlauf ist auf den Vorjahressieger aus Tschechien zugeschnitten. Wladimir Karpez, Denis Mentschow (beide Russ) und Alejandro Valverde (Sp) dürften die härtesten Gegner Kreuzigers sein.

Etliche Verantwortliche der 20 Sportgruppen haben ihre Sprinter aufgeboten. Mark Cavendish tummelt sich ebenso auf den Westschweizer Strassen wie Robbie McEwen, Allan Davis, Theo Bos, Danilo Hondo, Rob Hunter, Gerald Ciolek oder Daniele Bennati. Dabei ist die Tour de Romandie bekannt für ihren steigungsreichen Streckenverlauf.

Nach dem auf die starken Roller zugeschnittenen Einzelzeitfahren in Moudon über 23,4 km werden die Beobachter einigermassen abschätzen können, wer noch für den Gesamtsieg in Frage kommt. Beim erstmaligen Abstecher der Tour de Romandie ins benachbarte Frankreich bietet der Col de Corbier nur 25 km vor dem Etappenziel in Châtel im Val d'Abondance Gelegenheit, die Konturen des Gesamtklassementes zu verändern.

Falls die Rechnung der Veranstalter aufgeht, wird der Gesamtsieger der Rundfahrt am Schlusstag in der 8 km langen und 864 Höhenmeter aufweisenden Steigung nach Ovronnaz ermittelt.

Auf der provisorischen Startliste sind unter den 160 Teilnehmern neun Schweizer zu finden. In Abwesenheit von Fabian Cancellara werden sie eine marginale Rolle spielen. Der letztjährige Zwölfte Mathias Frank und David Loosli werden auf einer guten Schlussklassierung spekulieren.

Im BMC Racing Team wollen sich Steve Morabito und Alexandre Moos bei seiner zwölften und letzten Teilnahme an der Tour de Romandie vor allem am letzten Tag auf ihren heimischen Walliser Strassen in Szene setzen. Der letzte Gesamtsieg eines Schweizer Radprofis in der Tour de Romandie geht auf das Jahr 1998 und Laurent Dufaux zurück.

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