Die Grasshoppers bleiben die klare Nummer 1 auf dem Platz Zürich.

Dank dem dem 4:0-Sieg im Derby gegen den FC Zürich sicherte sich das Team von Ciriaco Sforza bereits zwei Runden vor Schluss den dritten Tabellenplatz.

Nassim Ben Khalifa (6.), Ricardo Cabanas (50.), Martin Steuble (72.) und Sabel Sabanovic (86.) schossen die Tore im 220. Stadtzürcher Duell. Es war der höchste Derby-Sieg der Grasshoppers seit mehr als 22 Jahren. Am 12. Juni 1987 hatte GC den FCZ letztmals mit vier Toren Differenz besiegt (5:1).

Während die Grasshoppers im achten Heimspiel der Rückrunde den achten Sieg feierten, geht der tiefe Fall des abtretenden Meisters weiter. Der FCZ kassierte die vierte Niederlage in Folge, der Trainerwechsel hat keine Wirkung gezeigt. Die Bilanz von Urs Fischer ist miserabel: drei Spiele, drei Niederlagen und ein Torverhältnis von 1:10.

Der 102. Derby-Sieg der Grasshoppers vor 12 220 Zuschauern im Letzigrund war hochverdient und spätestens nach dem 2:0 und dem neunten Saisontor von Cabanas nie mehr in Gefahr. Die Szene in der 50. Minute war symptomatisch für die derzeitige Verfassung der beiden Teams. Nach einem Corner von Zarate setzte sich Guillermo Vallori im Kopfballduell gegen seinen Gegenspieler energisch durch, Cabanas vollstreckte, indem er schneller als die lethargischen FCZ-Verteidiger reagierte und den Ball mit der Fussspitze an Johnny Leoni vorbeispitzelte.

Die letzte halbe Stunde avancierte zu einem Schaulaufen der Grasshoppers, die sich ohne übermässig anzustrengen, regelmässig weitere gute Torchancen herausspielten. Zuerst kam Toko gegen Tico nur um Sekundenbruchteile zu spät (61.), danach strich der Schuss von Vero Salatic nur Zentimeter am Tor von Leoni vorbei (65.). Für das FCZ-Debakel waren in der Schlussphase Martin Steuble und Sabel Sabanovic besorgt. Steuble, der erstmals in der Startaufstellung stand, profitierte bei seiner Torpremiere von der gütigen Mithilfe von Leoni, der einen harmlosen Schuss von Zarate nach vorne abprallen liess. Sabanovic verwertete eine Flanke von Zarate, der drei Tore vorbereitete, zum Schlussresultat.

Bereits nach sechs Minuten hatten die Hoppers die Vorteile auf ihrer Seite. Nach einem Ballverlust von Oliver Buff bediente Toko Nassim Ben Khalifa, der sich mit Glück gegen Tihinen durchsetzte und Johnny Leoni zum 1:0 bezwang. Es war bereits der siebte Saisontreffer des U17-Weltmeisters.

Bereits die Pausenführung des Heimteams war verdient. Kurz vor dem Pausenpfiff verweigerte Schiedsrichter Claudio Bertolini den Grasshoppers einen Penalty, als er ein klares Foul von Ludovic Magnin am überragenden Zarate übersah. Der FCZ agierte über weite Strecken harmlos, die einzigen FCZ-Chancen während der ganzen Partie boten sich Admir Mehmedi Mitte der ersten Halbzeit. Zweimal innerhalb von 60 Sekunden scheiterte der Angreifer alleine vor dem Tor an Yann Sommer; beim ersten Versuch lenkte der FCB-Leihspieler den Ball mit den Fingerspitzen an den Aussenpfosten (22.).

Grasshoppers - Zürich 4:0 (1:0).

Letzigrund. - 12 220 Zuschauer. - SR Bertolini. - Tore: 6. Ben Khalifa 1:0. 50. Cabanas 2:0. 72. Steuble 3:0. 86. Sabanovic 4:0.

Grasshoppers: Sommer; Feltscher, Vallori, Smiljanic, Voser (74. Menezes); Salatic; Zarate, Toko (62. Colina), Cabanas, Steuble; Ben Khalifa (71. Sabanovic).

Zürich: Leoni; Stahel, Tihinen, Rochat, Magnin; Tico, Buff (59. Hassli); Schönbächler (68. Nikci), Margairaz, Vonlanthen; Mehmedi (78. Drmic).

Bemerkungen: Grasshoppers ohne Ruiz (gesperrt), Callà, Lulic, Rennella, Zuber (alle verletzt) und Basha (krank), Zürich ohne Aegerter, Alphonse, Barmettler, Chikhaoui und Djuric (alle verletzt). 22. Pfostenschuss Mehmeti. Verwarnungen: 44. Steuble (Foul). 51. Buff (Foul). 89. Margairaz (Ballwegschlagen). 92. Cabanas (Foul).

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