Urs Fischer bleibt Trainer des FC Zürich.

Die Verantwortlichen des Noch-Meisters einigten sich am Donnerstag wenige Stunden vor der 0:4-Schlappe im Zürcher Derby gegen die Grasshoppers mit dem 44-Jährigen auf einen Dreijahresvertrag.

Für Fischer geht damit ein Traum in Erfüllung. "Ich bin sehr stolz und freue mich riesig auf diese Challenge. Ich bin überzeugt, dass ich dieser gewachsen bin", so Fischer, der am 19. April, dem Tag des Zürcher Sechseläuten, den Meister-Trainer Bernard Challandes abgelöst hatte. Die bisherige Bilanz Fischers ist allerdings miserabel. Unter ihm verlor der FCZ alle drei Partien (1:10 Tore).

Fischer ist ein FCZ-Eigengewächs. Seit 1973 gehört er dem Verein an. Zuerst als Junior, dann als Spieler (1984 - 1987/1995 - 2003) und später als Nachwuchs- und Assistenztrainer. Vor seiner Beförderung zum Cheftrainer hatte er die U21 des FCZ an die Spitze der 1. Liga geführt.

Präsident Ancillo Canepa verkündete das Engagement Fischers nach der höchsten Derby-Niederlage seit knapp 23 Jahren: "Es ist der richtige Moment, dies bekanntzugeben. So einfach ist mir ein Personalentscheid noch nie gefallen." Fischer kenne den Verein in- und auswendig und bringe trotz seiner Jugend die nötige Erfahrung mit, so Canepa weiter. "Er spricht die Sprache der heutigen Generation."

Die Wahl sei nicht wegen mangelnder Alternativen auf Fischer gefallen. Mehrere Trainer hätten sich um den Job bemüht, unter anderen ein ehemaliger Schweizer Nationaltrainer.

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