Das Schweizer Eishockey-Nationalteam schöpft für das erste WM-Spiel vom Samstagabend in Mannheim gegen Lettland nicht das volle mögliche Spielerkontingent aus.

Coach Sean Simpson will gegen die Letten mit 19 Feldspielern antreten. "Wir steigen mit sieben Verteidigern und zwölf Stürmern ins Spiel", erklärte Simpson nach dem Abschlusstraining. Zwei Entscheide liess der kanadische Coach vorderhand noch offen: Der Name des siebten Verteidigers (entweder Patrick Geering oder Timo Helbling) und jener des Torhüters. Simpson: "Im Tor entscheide ich mich entweder für Martin Gerber, der die gesamte Vorbereitung mit uns bestritten hat, oder aber für Tobias Stephan, der erst im letzten Moment zu uns gestossen ist." Das heisst: Daniel Manzato führt als Goalie-Nummer-3 auf der Tribüne Statistik.

Simpson schöpfte am Direktoratsmeeting vom Freitagabend noch nicht das volle mögliche Kontingent von drei Torhütern und 20 Feldspielern aus, um auf allfällige Ausfälle/Verletzungen besser reagieren zu können.

Die Schweizer trainierten am Freitag mit den gleichen Blöcken wie am Donnerstag. Daraus lässt sich ablesen, mit welcher Aufstellung das kapitale Lettland-Spiel angegangen wird: Vauclair-Seger, Du Bois-Josi, Hirschi-Bezina und Helbling-Geering in der Verteidigung; Niederreiter-Savary-Déruns, Rüthemann-Plüss-Lemm, Monnet-Ambühl-Brunner und Duca-Romy-Jenni im Sturm. René Back, Morris Trachsler, Björn Christen und einer aus dem Duo Timo Helbling/Patrick Geering werden gegen Lettland noch nicht zum Einsatz kommen.

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