Mit einem Sieg gegen Italien könnte sich das Schweizer Eishockey-Nationalteam heute Montag an der WM in Mannheim vorzeitig für die Zwischenrunde qualifizieren.

Sean Simpson warnte allerdings vor dem unbequemen Aufsteiger, der sich im Startspiel gegen Olympiasieger Kanada (1:5) lange Zeit ausgezeichnet gewehrt hatte: "Für Italien fängt das Turnier erst gegen uns so richtig an. Sie haben nichts zu verlieren und werden versuchen, uns mit Härte und defensivem Spiel aus dem Rhythmus zu bringen."

Die Schweiz bekundete in den letzten Jahren immer wieder Mühe gegen die sogenannt "Kleinen". Die letzte Niederlage gegen Italien ist 15 Jahre her: Unter Trainer Mats Waltin verloren die Schweizer an der WM in Gävle mit 2:3. Seither setzte es sieben Siege und ein Unentschieden (an Olympia 2006 in Turin) ab. Die letzten beiden Aufeinandertreffen - an den Weltmeisterschaften 2006 in Riga (3:1) und 2007 in Moskau (2:1) - gingen allerdings nur knapp zu Gunsten der Schweizer aus.

Und die mit allen Mitteln gegen den Wiederabstieg kämpfenen Italiener schickten gleich eine Kampfansage in Richtung Schweizer Team: "Die Zeiten sind vorbei, in denen uns die Schweiz 7:1 geschlagen hat", sagte Verteidiger Armin Helfer, der am Spengler Cup im letzten Dezember mit dem HC Davos gespielt hatte.

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