Der FC Lugano hat den ersten Matchball nicht nützen können.

Die Tessiner verloren das Spitzenspiel der 29. Runde der Challenge League in Thun 0:1 und mussten den Gegner vor der letzten Runde bis auf einen Punkt heranrücken lassen. Der direkte Aufsteiger wird nun im Fernduell ermittelt.

Lugano hätte im Spiel der letzten Chance für Thun ein Punkt genügt, um acht Jahre nach dem Abstieg am "grünen Tisch" wieder in die höchste Liga (hiess 2002 noch Nationalliga A) aufzusteigen. Noch immer hat die Squadra von Simone Boldini ihr Schicksal aber in den eigenen Händen: Die Promotion ohne Umweg via Barrage erreicht Lugano mit einem Sieg gegen Vaduz auf jeden Fall. Thun spielt auswärts ab 17.30 Uhr gegen Absteiger Gossau. Thun raubte dem FC Winterthur die letzte Hoffnung, den Barrageplatz noch zu erreichen.

Vor 4700 Zuschauern waren die Berner Oberländer im Wissen, dass nur mit einem Sieg der Aufstieg noch möglich sein würde, in der ersten Halbzeit die aktivere Mannschaft. Sie strebten mit zwei Stürmern (statt wie meistens in dieser Saison mit einem) das 1:0 mit mehr Vehemenz an als das auf Konter lauernde Lugano. Für die Entscheidung sorgte Stjepan Kukuruzovic, der in der Startphase einen Pfostenschuss zu beklagen hatte. Die Leihgabe des FC Zürich verwertete in der 63. Minute eine verunglückte Befreiungsaktion von Luca Denicolà mit einem unhaltbaren Schuss zum 1:0.

Lachen. - 4700 Zuschauer. - SR Studer. - Tor: 63. Kukuruzovic 1:0. - Bemerkung: 6. Pfostenschuss von Kukuruzovic.

Rangliste: 1. Lugano 29/58. 2. Thun 29/57. 3. Winterthur 29/53. 4. Servette 29/49. 5. Kriens 29/43. 6. Biel 29/42 (54:37). 7. Wil 29/42 (40:35). 8. Vaduz 29/40. 9. Schaffhausen 29/39. 10. Lausanne-Sport 28/36. 11. Yverdon 29/36 (48:38). 12. Wohlen 29/31 (41:51). 13. Locarno 29/31 (44:59). 14. Stade Nyonnais 29/28. 15. Le Mont 29/27. 16. Gossau 28/13.

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