Die Montreal Canadiens und die Philadelphia Flyers haben in den Playoff-Viertelfinals der NHL die Chance auf den Einzug in die nächste Runde gewahrt.

Montreal gewann beim 4:3 gegen den Titelverteidiger Pittsburgh Penguins auch das dritte Heimspiel der Serie und erzwang damit eine entscheidende siebte Partie, die am Mittwoch in Pittsburgh stattfinden wird. Die Flyers verkürzten in der Serie gegen die Boston Bruins dank einem 4:0-Auswärtssieg auf 2:3.

Die Canadiens mausern sich immer mehr zur grossen Überraschung in den laufenden Playoffs. In der 1. Runde hatten sie die topgesetzten Washington Capitals mit 4:3 ausgeschaltet, nun kommt es auch gegen den Titelverteidiger um Superstar Sidney Crosby, der erstmals in dieser Serie traf, zu einem entscheidenden siebten Spiel.

Das sechste Spiel gewannen die Canadiens, obwohl sie deutlich weniger Torschüsse als die Gäste aus Pittsburgh produzierten. Michael Cammalleri, der bereits das 1:0 geschossen hatte, leitete bei Spielmitte mit seinem elften Playofftor zum 2:2 die Wende ein. Jaroslav Spacek und Maxim Laperriere schossen die weiteren Tore für die "Habs", bei denen Torhüter Jan Halak 34 Schüssen parierte.

Die Philadelphia Flyers gewannen beim 4:0 in Boston das zweite Spiel in Folge, verloren aber im zweiten Drittel ihren Stammtorhüter Brian Boucher mit einer Beinverletzung. Da sich aber auch sein Ersatz Michael Leighton nicht bezwingen liess, kassierten die Bruins die erste Heimiederlage in den laufenden Playoffs. Simon Gagne, der Siegtorschütze in Spiel 4, schoss für die Flyers zwei Tore.

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