Der Schweizerische Ruderverband war an der Weltcup-Regatta in München mit zwei Booten in den Finals der olympischen Kategorien vertreten. Stofer/Vonarburg belegten Rang 5, Weisshaupt/Wyss wurden Sechste.

Der Sempacher Doppelzweier mit André Vonarburg und Florian Stofer egalisierte im Olympia-Becken von 1972 seine Platzierung des ersten Weltcup-Kräftemessens in Bled. Nach einem guten Start baute das Duo auf der zweiten Streckenhälfte ab und verlor am Ende den Spurt um Rang 3 gegen die Paare aus Deutschland und den USA.

Der leichte Doppelzweier mit Skiff-Weltmeisterin Pamela Weisshaupt und Olivia Wyss konnte sich im Vergleich zum enttäuschenden Weltcup-Debüt deutlich steigern und erstmals für den A-Final qualifizieren. Die sportliche Harmonie im Boot sowie die Konstanz sind weiterhin steigerungsfähig, die Kurve zeigt aber in die richtige Richtung.

Der in Bled noch im 3. Rang klassierte Frauen-Doppelvierer musste sich in München mit Rang 8 bescheiden. Der Rückschlag hing (auch) mit gesundheitlichen Problemen und einem Schaden am Boot in der Vorbereitung zusammen. Insgesamt blieb die Schweizer Delegation etwas unter den Erwartungen, die nach dem gelungenen Saisonauftakt nicht kleiner geworden waren.

In den nichtolympischen Bootsklassen hatten am Samstag drei Podestplätze resultiert. Die beiden Leichtgewichts-Zweier ohne Steuermann belegten die Ränge 1 (Simon Schürch/Raphaël Jeanneret) und 3 (Simon Niepmann/Lucas Tramer). Eliane Waser musste im Leichtgewichts-Skiff nur Marie-Louise Dräger (De) den Vortritt lassen.

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