Verantwortliche des Schweizerischen Fussballverbandes (SFV) besuchten am Sonntag zusammen mit Nationalspieler Philippe Senderos ein Armenviertel am Rande von Port Elizabeth.

Sie beschenkten Kinder mit Bällen und Trikots des Nationalteams. Zusätzlich unterstützt der SFV ein südafrikanisches Hilfswerk mit 10'000 Franken. Mit 360 Franken könne man einem Kind ein Jahr lang ein besseres Leben, Bildung und Sport ermöglichen, sagte SFV-Generalsekretär Alex Miescher. Als Partner des in Neuenburg beheimateten IMBEWU-Hilfswerkes hoffe man, zwölf Jugendliche zwei Jahre lang unterstützen zu können. Die Zahl 12 sei stellvertretend für ein Fussballteam inklusive Trainer.

Es waren bewegende Augenblicke auf dem kleinen Sportplatz nahe der riesigen und tristen Townships, in denen rund um Port Elizabeth rund 600'000 mehrheitlich arbeitslose Personen in erbärmlichsten Verhältnissen leben. Senderos richtete berührende Worte an die Jugendlichen, die ihn immer wieder anfassten und mit offenen Mündern anstrahlten. Der Sport sei eine gute Lebensschule und öffne immer wieder Wege zu neuen Zielen. Darum lohne sich das tägliche Training und er hoffe, wenn er einst auf dem Sofa vor dem TV sitze, einen der anwesenden Jugendlichen als grossen Sportler wiedersehen zu können.

Die Kinder bedankten sich mit der südafrikanischen Nationalhymne und einem von allen signierten Leibchen ihres Nationalteams.

Ebenfalls anwesend war Arthur Dubach, der Götti von Tennisstar Roger Federer. Die Roger-Federer-Foundation unterstützt das Hilfswerk seit 2004. Dank der finanziellen Zuwendung des Schweizer Tennis-Superstars erhielten die Kinder der Township einen grosszügigen Allwetter-Sportplatz, auf dem täglich verschiedenste Sportarten ausgeübt werden können.

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