Sämtliche Achtelfinals sind in Wimbleden gespielt. Neben Roger Federer hatte auch Rafael Nadal leichtes Spiel und schlug den Franzosen Paul-Henri Mathieu in drei Sätzen.

Die Knieprobleme, die Nadal am Samstag beim knappen Sieg über Philipp Petzschner handicapierten, beeinträchtigen das Leistungsvolumen des Manns aus Mallorca offenbar nicht mehr gross. Schon nach dem sonntäglichen Training hatte Nadal Entwarnung signalisiert. In den Achtelfinals machte der Weltranglisten-Erste mit Mathieu (ATP 66) nun kurzen Prozess (6:4, 6:2, 6:4).

Wie Federer und Nadal setzte sich auch Andy Murray in drei Sätzen durch; der Schotte erreichte als einziger die Viertelfinals ohne Satzverlust. Ausserdem prägten umkämpfte Spiele den Achtelfinaltag: Roland-Garros-Finalist Robin Söderling setzte sich gegen David Ferrer erst mit 7:5 im fünften Satz durch.

Für den Effort des Tages sorgte Lu Yen-Hsun (ATP 96) aus Taiwan: Der 26-Jährige besiegte Vorjahresfinalist Andy Roddick mit 4:6, 7:6, 7:6, 6:7, 9:7. Roddick gelangen 38 Asse, ausserdem brachte er bis zum 7:7 im fünften Satz alle Aufschlagspiele durch, dennoch reichte es dem Amerikaner nicht zum Sieg. Mit einem Passierball beendete Lu die Partie. Vor Wimbledon hatte Lu auf der Tour lediglich sechs der letzten 20 Einzel gewonnen.

Im Schlagerspiel bei den Männern musste Lleyton Hewitt, Wimbledonsieger 2002 und Turniersieger in Halle vor zwei Wochen, die Segel streichen. Der Australier verlor gegen Novak Djokovic (ATP 3) 5:7, 4:6, 6:3, 4:6.

Hochklassige Partien bot endlich auch das Frauenturnier. Serena Williams revanchierte sich gegen Maria Scharapowa für die Finalniederlage vor sechs Jahren (7:6, 6:4). Titelhalterin Serena gelangen in den zwei Sätzen 19 Asse (!). Auch das dritte Duell zwischen Kim Clijsters und Justine Henin in dieser Saison sicherte sich Clijsters. Justine Henin erwischte zwar den besseren Start, vermochte mit ihrer flämischen Landsfrau ab dem zweiten Satz aber nicht mehr mitzuhalten (6:2, 2:6, 3:6). Schon im ersten Satz stürzte Henin auf den Ellenbogen, als Folge des Sturzes musste sie sich dreimal bei Seitenwechseln behandeln lassen.

Für die Überraschung des Tages sorgte die Tschechin Petra Kvitova (WTA 62), welche die erst 19-jährige Weltranglisten-Dritte Caroline Wozniacki in nur 46 Minuten 6:2, 6:0 deklassierte.

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