Nigerias Staatspräsident Goodluck Jonathan hat nach den enttäuschenden WM-Leistungen der Nationalmannschaft zu einer drastischen Massnahme gegriffen.

Der Präsident schloss das Team für die nächsten zwei Jahre von allen internationalen Wettbewerben aus.

Mit dieser Massnahme soll der Fussball in Nigeria von Grund auf neu organisiert werden. "Diese Anweisung war notwendig aufgrund der schwachen Vorstellungen bei der Weltmeisterschaft", sagte ein Berater von Jonathan. Die 'Super Eagles' waren in Südafrika nach Niederlagen gegen Argentinien (0:1) und Griechenland (1:2) sowie einem 2:2 gegen Südkorea nicht über den letzten Tabellen-Platz hinausgekommen.

Allerdings widerspricht der präsidiale Entschluss den FIFA-Regeln, die eine Einmischung von politischer Seite in die Autonomie der jeweiligen nationalen Verbände strikt ablehnt.

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