Einen Tag nach der erfolgreichen EM-Titelverteidigung in Athlone/Irl durch Nicola Spirig im Rennen der Frauen gehörten die Schweizer im Rennen der Männer zu den Geschlagenen.

Spirigs Lebenspartner Reto Hug belegte als bester Schweizer über die olympische Distanz Platz zwölf. Sven Riederer, dem ebenfalls eine Spitzenklassierung zugetraut worden war, gab das Rennen auf der Laufstrecke auf. Den EM-Titel holte sich Weltmeister Alistair Brownlee (Gb). Ebenso unangefochten lief der entthronte Titelverteidiger Javier Gomez (Sp) 40 Sekunden später auf Platz 2 ein. Der drittklassierte David Hauss (Fr) verlor bereits 67 Sekunden auf Brownlee.

Am Ironman Germany in Frankfurt am Main verpasste Caroline Steffen den bislang grössten Erfolg ihrer Karriere nur knapp. Die 32-jährige Zentralschweizerin aus Cham mit australischem Wohnsitz belegte den 2. Platz. Erst vier Kilometer vor dem Ziel musste Steffen im abschliessenden Marathon die laufstarke Titelverteidigerin Sandra Wallenhorst (De) passieren lassen.

Die im Feld der Altersklassen-Athleten gestartete Regula Rohrbach (36/Zürich) erzielte am Swiss Circuit Triathlon über die olympische Distanz in Nottwil die bessere Endzeit als sämtliche Profi-Athletinnen. Als "Siegerin" der Pro-Kategorie durfte sich aber dennoch Sarah Groff (USA) feiern lassen. Bei den Männern kam Ronnie Schildknecht zu einem Erfolg über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen.

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