Mit einem furiosen Hürdensprint hat der Amerikaner David Oliver für den Höhepunkt des Diamond-League-Meetings in Eugene im US-Bundesstaat Oregon gesorgt.

Über 110 m Hürden blieb der 28-jährige Olympia-Dritte in 12,90 Sekunden nur drei Hundertstel über dem Weltrekord des Kubaners Dyron Robles. Ex-Weltrekordler Tyson Gay (USA) musste sich nach seiner Verletzungspause in 19,76 Sekunden mit Platz 2 über 200 m hinter seinem Landsmann Walter Dix (19,72) begnügen.

Stark trumpfte auch die dreimalige Olympiasiegerin Veronica Campbell-Brown (Jam) auf, die in 10,78 Sekunden über 100 Meter eine neue Jahresweltbestzeit aufstellte. Platz 2 und 3 gingen an Shelly-Ann Fraser (Jam/10,82) und Carmelita Jeter (USA/10,83).

Das Mass aller Dinge im Kugelstossen bei den Männern ist und bleibt Christian Cantwell (USA). Der Weltmeister von Berlin 2009 gewann im Rahmen der Diamond League bereits seinen vierten Wettkampf. Mit 22,41 m verbesserte Cantwell seine eigene Jahresweltbestleistung sogar um sechs Zentimeter und weist im Diamond Race als bislang einziger Athlet die maximale Ausbeute von 16 Punkten auf.

Die Russin Maria Sawinowa war über 800 m für eine Jahresweltbestzeit besorgt (1:57,56). Sie setzte sich vor den beiden Kenianerinnen Nancy Jebet Langat und Janeth Jepkosgei durch. Die fünfte Jahresweltbestleistung in Eugene gab es über 1000 m bei den Männern durch Abubaker Kaki Khamis aus dem Sudan (2:13,62) zu bestaunen. Allerdings zählte dieses Rennen nicht zum Diamond Race.

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