Obwohl er am Samstag im Zeitfahren schwer gestürzt war, hat Riccardo Ricco die 62. Austragung der Österreich-Rundfahrt für sich entschieden.

Der Italiener beendete die von Graeme Brown (Au) im Massenspurt gewonnene Schlussetappe in Wien im Feld.

Ricco war am Samstag 10 km vor dem Ziel der Prüfung gegen die Uhr in ein stehendes Motorrad geprallt und hatte sich Bein- und Gesichtsverletzungen zugezogen. Der 26-Jährige musste sich im Spital die Wunde am Knie mit zwölf Stichen nähen lassen.

Die Basis für seinen Gesamterfolg hatte Ricco bei den beiden Bergankünften auf dem Kitzbüheler Horn und am Grossglocker auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe gelegt. Dem guten Kletterer gelang der erste Triumph in einer Rundfahrt, seit er im März dieses Jahres nach einer Dopingsperre von 20 Monaten in den Rennbetrieb zurückgekehrt war. Ricco war vor zwei Jahren in der Tour de France gleich zweimal positiv auf EPO getestet worden.

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