Nach einem schwarzen Tag sind die Aussichten von Lance Armstrong stark limitiert, die Tour de France zum achten Mal zu gewinnen.

Das Unheil begann für den Amerikaner in der ersten grossen Bergetappe schon kurz nach dem Start, als er in einem akrobatischen Manöver über die Weise ausweichen musste, um dem Sturz von Weltmeister Cadel Evans auszuweichen.

38 km vor dem Ziel lag Armstrong dann tatsächlich am Boden, nachdem er die Ausfahrt aus einem Kreisel schlecht gemeistert hatte. In der Steigung zum Col de la Ramaz kam der Texaner mit der Gruppe der Favoriten nicht mehr mit. Zu allem Überfluss wurde der letztjährige Tour-Dritte 20 km vor Schluss durch zwei gestürzte Fahrer der Sportgruppe Euskaltel aufgehalten.

In Morzine-Avoriaz wies Armstrong einen Rückstand von 11:46 Minuten auf. Damit sind die Aussichten des siebenfachen Siegers der Tour de France stark gesunken, seine letzte grosse Rundfahrt der Karriere auch nur in den Top Ten zu beenden.

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