In der 12. Etappe mit Ankunft beim Flughafen oberhalb von Mende ist es Alberto Contador gelungen, Andy Schleck zehn Sekunden abzunehmen.

Contador griff den Gesamtersten erst auf den letzten 1000 Metern der bis zu 10 Prozent steilen Steigung an. Andy Schleck, der schon am Vortag gesagt hatte, dass ihm diese Rampe überhaupt nicht liegt, vermochte nicht mit dem zweifachen Sieger der Tour de France mitzugehen. Der Luxemburger fuhr seine eigene Kadenz und vermochte seinen zeitlichen Schaden auf zehn Sekunden zu begrenzen. Schlecks Vorsprung auf den Gesamtzweiten reduzierte sich so von 41 auf 31 Sekunden.

Contador, der in Mende schon zweimal im Etappenrennen Paris - Nizza gesiegt hatte, musste den Tageserfolg allerdings seinem spanischen Landsmann Joaquin Rodriguez überlassen. Dieser vermochte als einziger Fahrer dem Angriff von Contador zu widerstehen und schlug ihn im Spurt. Rodriguez kam zum 17. Triumph seiner Profikarriere. Der Radprofi aus Barcelona hatte in dieser Saison unter anderem die Katalonien-Rundfahrt für sich entschieden.

Die Helfer von Andy Schleck mussten sich im Verlaufe der 210 km kräftig einsetzen. 60 km nach dem Start in Bourg-le-Péage vermochte sich eine 18 Fahrer starke Fluchtgruppe abzusetzen. Ihr gehörten mit Alexander Winokurow, Andreas Klöden und Ryder Hesjedal drei im Gesamtklassement nicht zu unterschätzende Fahrer an. Neben anderen war auch Fabian Cancellara massgeblich daran beteiligt, dass der Vorsprung der Ausreisser kein gravierendes Ausmass annahm. Am Fusse der Rampe von Mende kam es zum Zusammenschluss. Nur Winokurow vermochte sich zuerst der Einholung zu entziehen. Für den Kasachen war die Steigung aber einen Kilometer zu lang. Winokurow musste sich mit dem 3. Rang begnügen.

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