Der Ironman Switzerland endete mit Siegen der Top-Favoriten.

Ronnie Schildknecht gewann in Zürich zum vierten Mal in Serie und sicherte sich auch die Qualifikation für die Ironman-WM auf Hawaii. Bei den Frauen feierte Karin Thürig ein erfolgreiches Comeback.

Die Serie riss auch in diesem Jahr nicht. Zum vierten Mal in Folge lief Schildknecht beim Rennen rund um das Zürcher Seebecken vor der Konkurrenz ins Ziel ein. Der zweitklassierte Deutsche Swen Sundberg war bis zum Ende um über 16 Minuten distanziert.

Schildknecht absolvierte die 3,8 km Schwimmen, die 180 km Radfahren und den abschliessenden Marathon so schnell wie noch nie; dennoch reichte es nicht zum Streckenrekord. Im Ziel auf der Landiwiese fehlten ihm 13 Sekunden zur Bestzeit. Den Rekord hält damit weiterhin Olivier Bernhard (2000). Schildknecht legte die Basis zum souveränen Sieg am frühen Morgen beim Schwimmen. Kurz vor sieben Uhr ging es beim Strandbad Mythenquai in Zürich-Enge los, und für einmal stieg der Favorit ohne grossen Rückstand aus dem Wasser.

In neuer Rekordzeit lief bei den Frauen Karin Thürig ein. Die Luzernerin hatte in Zürich schon vor fünf Jahren gesiegt, sich danach jedoch dem Radsport gewidmet. Nun gab sie im Triathlon ein beachtliches Comeback. In 9:00:04 blieb sie 10:50 unter der Rekordzeit von 2005.

Die 38-jährige Thürig führte die Entscheidung nicht unerwartet auf dem Rad herbei. Zum Ende der 180 km langen Rundstrecke setzte sie sich ab und vergrösserte den Vorsprung auf die Holländern Helen Bij De Vaate bis ins Ziel auf über 23 Minuten.

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