Beim ATP-Turnier in Gstaad sind die letzten drei Schweizer Marco Chiudinelli, Alexander Sadecky und Michael Lammer in den Achtelfinals ausgeschieden.

Marco Chiudinelli verlor das auf heute vertagte Tiebreak gegen Igor Andrejew unglücklich 6:8. Die Partie, die am Mittwoch um 17 Uhr begonnen hatte, am Abend dann aber um 21.10 Uhr bei 6:6 im dritten Satz wegen Dunkelheit vertagt wurde, kam auch am Donnerstag nicht richtig in die Gänge. Um 15.45 Uhr betraten die Spieler den Court, mussten ihn aber nach dem Einspielen unverrichteter Dinge wieder verlassen.

Erst um 18.15 Uhr ging es dann richtig weiter. Andrejew ging 4:1 in Führung, ehe Chiudinelli seinerseits vier Punkte in Serie gewann. Am Ende half aber alles nichts, eine Vorhand von "MC" segelte ins Out und der zweifache Finalist konnte nach dem 6:3, 6:7 (6:8), 7:6 (8:6) jubeln.

In seinem erst zweiten Tourmatch verkaufte sich Alexander Sadecky (WTA-Nummer 437), der Linkshänder aus dem Aargau, gegen die Weltnummer 14 hervorragend und trat extrem respektlos auf. Am Ende verlor Sadecky den Achtelfinal gegen den topgesetzten Juschni nur knapp 5:7, 4:6. Er forderte dem München-Sieger alles ab und kam sogar zu einem Satzball im ersten Durchgang. Die grössere Routine des 28-Jährigen aus Moskau setzte sich dann aber doch durch.

Sadecky steckte auch im zweiten Satz nach einem frühen 0:2 nicht auf, schaffte erneut das Rebreak, ehe Juschni im siebten Game der matchentscheidende Servicedurchbruch gelang. Nach 83 Minuten verwertete er den zweiten Matchball mit einem Ass.

Im letzten Spiel des Tages schien es lange nach einer Überraschung aus: Michael Lammer gewann gegen die Turniernummer 2 Nicolas Almagro den ersten Satz mit 6:3. Dann drehte der Spanier aber mächtig auf und spielte sich mit 6:3, 6:2 in den Viertelfinal gegen Jeremy Chadry.

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