Die Schweizer Sprint-Staffel hat an den Europameisterschaften in Barcelona für einen Exploit gesorgt.

Das Quartett Pascal Mancini/Aron Beyene/Reto Amaru Schenkel/Marc Schneeberger lief im Final über 4x100 m auf den hervorragenden 4. Platz und stellte mit 38,69 einen Schweizer Rekord auf. Die vier verbesserten die alte Bestmarke vom 28. August 2009 in Zürich um neun Hundertstel. Zu Platz 3 (Deutschland) und einer Medaille fehlten den Schweizern 25 Hundertstel.

Gold ging in 38,11 an Frankreich. Damit krönte sich Christophe Lemaitre endgültig zum König dieser EM. Der 20-Jährige gewann über 100 m, 200 m und nun in der Staffel dreimal Gold. Silber ging an Italien, das erstmals seit 1984 wieder eine Medaille gewann.

Bei den Frauen sorgte die Ukraine für eine Überraschung. Die Osteuropäerinnen hielten mit der Weltjahresbestleistung von 42,29 Frankreich mit Schlussläuferin Christine Arron in Schach. Bronze gewann Polen, Russland ging leer aus.

Im Hochsprung der Frauen lieferte Beatrice Lundmark im Final erneut eine starke Leistung ab, die Rang 10 einbrachte. Die Tessinerin bestätigte die 1,89 m, die sie nach Barcelona gebracht hatten. In der Qualifikation hatte die Tessinerin mit 1,92 m sogar eine persönliche Bestleistung geschafft. An dieser Höhe scheiterte sich im Final zweimal hauchdünn. In nichts stand ihr Sabine Fischer nach. Die Glarnerin verbesserte ihre 5000-m-Bestzeit um 15 Sekunden und wurde in 15:19,80 Neunte.

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