Die Schweizer Schützen sind schwach zu den Weltmeisterschaften in München gestartet.

Super-Talent Lukas Grunder erlebte ein Debakel. Das wertvollste Resultat erzielte Paddy Gloor als 21. mit der Freipistole.

Das Schweizer Team hatte am Auftakt-Wochenende nichts zu feiern in der bayerischen Metropole. Es war vor allem Trost spenden angesagt. Exploits blieben aus. Der Grossteil der angetretenen Athleten enttäuschte. Für den Lichtblick sorgte Paddy Gloor. Nach 52 von 60 Schüssen war er in der Freipistolen-Qualifikation auf Finalkurs gelegen. Doch weil der Appenzeller bei den anschliessenden vier Versuchen den Faden verlor, fiel er aus der Entscheidung.

Eine böse Niederlage muss völlig unerwartet auch Lukas Grunder verdauen. Im Vorfeld der WM hatte man dem 20-jährigen Winterthurer zugetraut, dass er im Freipistolen-Schiessen der Junioren sowohl im Einzel auch mit dem Team eine Medaille holt. Doch für Grunder war wohl der Druck zu gross. Er zeigte etliche Schwächen. Am Ende musste er sich gar den deutlich tiefer eingestuften Teamkollegen Markus Linder und Laurent Stritt geschlagen geben. Der Absturz bedeutete Schlussposition 31.

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