Blanka Vlasic ist die beste europäische Hochspringerin.

Die Kroatin gewann an den Europameisterschaften in Barcelona mit 2,03 m den hochstehenden Hochsprung-Final und holte sich damit nach den WM-Titeln 2007 und 2009 auch erstmals Gold auf kontinentaler Ebene. Silber sicherte sich die Schwedin Emma Green (2,01), die erstmals in ihrer Karriere über zwei Meter sprang. Bronze ging an Ariane Friedrich (De), die Olympia-Siegerin Tia Hellebaut sprang nach ihrer Baby-Pause auf Rang 5.

Deutschland gewann dank dem Weitspringer Christian Reif die vierte Goldmedaille. Der 25-jährige Ludwigsburger stellte mit 8,47 eine Jahresweltbestleistung auf - der einzigen an diesen EM in einer Einzeldisziplin. Nur Silber sicherte sich Diskus-Weltmeister Robert Harting (De), der am nächsten Sonntag in Nottwil antritt. Er musste dem Polen Piotr Malachowski knapp den Vortritt lassen.

Die erfolgreichste Nation in der katalanischen Metropole war Russland. Für die Goldmedaillen 9 und 10 zeigten die beiden 4x400-m-Staffeln verantwortlich. Während die Frauen in der Jahresweltbestzeit von 3:21,26 überlegen siegten, setzten sich die Männer knapp vor Grossbritannien und Belgien durch.

Grund zum Feiern hatte am Schlusstag der 20. europäischen Titelkämpfe auch der Gastgeber Spanien. Über 1500 m der Frauen siegte überraschend Nuria Fernandez in 4:00,20 vor Hind Dehiba aus Frankreich. Natalia Rodriguez rundete mit Bronze den spanischen Erfolg ab.

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