Annik Marguet schaffte an den Schiess-Weltmeisterschaften in München eine Sensation.

Hinter den Deutschen Barbara Lechner und Sonja Pfeilschifter holte sie Bronze im Dreistellungsmatch und sicherte der Schweiz den ersten Quotenplatz für die Olympischen Spiele von 2012 in London.

Mit 99,2 schoss sie hinter Pfeilschifter (100,4) und der Ukrainerin Natalja Kalnysch (99,5) das drittbeste Finalergbnis. Während des Finals wechselten die Positionen hinter dem deutschen Führungs-Duo fast von Schuss zu Schuss. Nach der Qualifikation lagen Lechner (589), Pfeilschifter (585), die 20-jährige Serbin Ivana Maksimovic (585) und Titelverteidigerin Ljubow Galkina (584) noch vor Marguet.

Der bisher grösste Erfolg der Freiburgerin war der 3. Platz beim Weltcup 2008 in Rio de Janeiro. An den Olympischen Spielen von Peking war sie nicht über Rang 25 hinausgekommen.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel