Phil Mickelson hatte am WGC-Turnier in Akron, Ohio, die grosse Chance, Tiger Woods nach 269 Wochen von der Spitze der Golf-Weltrangliste zu verdrängen. Er hätte hiefür "nur" Vierter werden müssen.

Aber Mickelson benötigte in der Schlussrunde mit 78 Schlägen (8 über Par) sogar noch einen Schlag mehr als der desaströs spielende Woods. Wären Woods und Mickelson untereinander nicht die Erzrivalen schlechthin, hätte man fast annehmen können, Mickelson habe mit dem bös strauchelnden Superstar Mitleid. Mickelson startete von der günstigen 10. Position in den Schlusstag. Dann reihte er einen Fehschlag an den andern und fiel auf den 46. Schlussrang zurück, 15 Schläge hinter den amerikanischen Sieger Hunter Mahan. Dass beide Superstars in der gleichen Runde 77 und mehr Schläge brauchten, war zuletzt am British Open 1998 vorgekommen.

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