Manchester United lancierte seine Saison eine Woche vor Beginn der Premier League ideal.

Im Londoner Wembley gewann Manchester vor 84'623 Zuschauern die Community Shield gegen Doublegewinner Chelsea mit 3:1. Die Tore erzielten Antonio Valencia (41.), Javier Hernandez (76.) und Dimitar Berbatov in der Nachspielzeit. Für Chelsea, das auf diverse verletzte Spieler verzichten musste, verkürzte Salomon Kalou zwischenzeitlich auf 1:2.

Manchester United gewann den englischen Supercup zum dritten Mal in den letzten vier Jahren und ist mit nun 14 Titeln alleiniger Rekordsieger des seit 1908 ausgetragenen Wettbewerbs. Das Team von Sir Alex Ferguson war als Gegner nachgerückt, weil Chelsea in der vergangenen Saison das Double geholt hatte.

Begeistert vom Geschehen respektive von einigen Akteuren waren die Zuschauer vorab in der ersten Halbzeit nicht sonderlich: Die vier englischen WM-Teilnehmer Ashley Cole, John Terry, Frank Lampard (Chelsea) und Wayne Rooney (Manchester) wurden bei jedem Ballkontakt ausgebuht. Das Publikum nahm dem Quartett das 1:4 im WM-Achtelfinal gegen Deutschland noch immer übel. Auch England-Coach Fabio Capello musste Buhrufe zur Kenntnis nehmen, als er vor dem Spiel die Ehrentribüne betrat.

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