Dominik Meichtry qualifizierte sich an den EM in Budapest in seiner Paradedisziplin 200 m Crawl nur mit grosser Mühe für die Halbfinals von heute Abend.

Der St. Galler absolvierte die vier Bahnlängen in 1:50,26, was nur zum 16. Platz ausreichte. Zwei Zehntel langsamer und Meichtry, der im letzten von sechs Vorläufen starten konnte, wäre bereits vorzeitig ausgeschieden. Der Olympia-Sechste von Peking machte nach dem Rennen eine Magenverstimmung geltend und dass er sich schon beim Aufstehen schwach gefühlt habe. Er hoffe, dass es ihm bis am Abend wieder besser gehe, so Meichtry.

Um sich für den Final der besten acht zu qualifizieren, wird sich Meichtry heute Abend deutlich steigern müssen. In den Vorläufen schlug der Achtschnellste in 1:49,06 an, womit sich andeutet, dass die Finalplätze mit 1:48er-Zeiten und tiefer weggehen. Vorlaufschnellster über 200 m war der Russe Daniel Isotow in 1:47,33.

Mit der Brustspezialistin Stéphanie Spahn (über 100 m) und dem Langstreckencrawler Stefan Sigrist (1500 m) stehen in den Vorläufen am Morgen noch zwei weitere Schweizer im Einsatz.

Eine Enttäuschung setzte es für die Brustspezialistin Stéphanie Spahn ab. Die 19-jährige Zürcherin ging ihr EM-Debüt forsch an. Nach guten ersten 50 Metern brach sie allerdings auf der zweiten Bahnlänge ein. Letztlich klassierte sich Spahn über 100 m Brust in 1:11,20 nur im 23. Rang, zur Halbfinal-Teilnahme fehlten ihr 0,61 Sekunden.

Im Vorlauf über 1500 m Crawl blieb Stefan Sigrist in 16:23,14 fast 50 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit, womit er sich nur als 21. und Letzter klassierte.

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