Die Swiss Football League (SFL) hat die Forderung von Christian Constantin und Sylvio Bernasconi nach ausländischen Schiedsrichtern in der Axpo Super League verurteilt.

Die SFL wirft den Präsidenten von Sion und Neuchâtel Xamax mangelnden Respekt vor und appelliert an den Fair Play-Gedanken. "Der Vorstoss zeugt von mangelndem Respekt gegenüber den Spielleitern, den anderen Klubs, der Liga und dem Verband", liess SFL-Präsident Thomas Grimm nach dem Schiedsrichter-Zusammenzug in Ittigen in einem Communiqué verlauten. Die SFL und der Verband (SFV) können die Forderungen der beiden Präsidenten nicht nachvollziehen und sehen keine Veranlassung, darauf einzutreten.

Constantin und Bernasconi hatten nach der 3. Runde der ASL in einem Schreiben an die SFV-Schiedsrichterkommission verlangt, dass ihre Meisterschaftspartien in Zukunft von ausländischen Unparteiischen geleitet werden. Nach einigen umstrittenen Entscheiden gegen ihre Vereine waren sie der Meinung, dass die Schweizer Schiedsrichter Vorurteile gegen die Westschweizer Klubs haben.

teilentwitternteilenE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel