Flori Lang sicherte sich am dritten EM-Wettkampftag in Budapest als Vorlaufzwölfter über 50 m Rücken die Teilnahme an den Halbfinals am Abend.

Der Zürcher Sprintspezialist schlug in 25,60 an, womit er eine halbe Sekunde langsamer war als der Vorlaufschnellste, der Israeli Guy Barnea.

Viel Luft gegen hinten hatte Lang, der vor zwei Jahren in Eindhoven auf dieser Strecke EM-Silber gewonnen hatte, nicht mehr. Wäre der 25-jährige Stadtzürcher nur um vier Hundertstel langsamer geschwommen, so hätte er die Qualifikation für die Top 16 verpasst. Für die Finalteilnahme ist wohl eine Zeit um 25,3 gefordert, Langs Schweizer Rekord steht seit letztem Jahr bei 24,75.

Lang gab kurz vor seinem ersten Einsatz in Ungarn auch bekannt, dass er künftig nicht mehr in der Region Zürich, sondern in Graz trainieren wird. Dort will er zusammen mit Trainerin Ingrid Flöck die Olympischen Spiele 2012 in London vorbereiten.

Nebst Lang steht heute Abend kurz nach 18 Uhr auch noch Dominik Meichtry im Final über 200 m Crawl im Einsatz. Gegenüber Dienstag, als er über eine Magenverstimmung klagte, geht es dem 25-jährigen St. Galler schon wieder viel besser. Meichtrys Taktik im Kampf um die Medaillen geht dahingehend, dass er die ersten 100 m sehr schnell angehen und dann auf der zweiten Hälfte der Distanz das Tempo möglichst lange aufrechterhalten will.

Ivana Gabrilo schied am Mittwoch in den Vorläufen aus. Die Tessinerin wurde über 100 m Rücken in 1:05,05 nur 38. unter 44 Teilnehmerinnen.

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