Roger Federer erhält im Masters-1000-Turnier in Toronto die Chance zur Revanche gegen den Tschechen Tomas Berdych.

Der Baselbieter qualifizierte sich mit einem 7:6 (7:2), 6:3 gegen den Franzosen Michael Llodra für die Viertelfinals. Gegen den Linkshänder lag Federer nach einem Fehlstart nach verlorenem erstem Servicegame 0:3 im Hintertreffen, brachte den Spielstand zum 3:4 aber wieder ins Lot und blieb im Tiebreak ungefährdet.

Die klar dominierte Kurzentscheidung stand am Anfang einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang, in dem Federer beim Stand von 5:1 noch einmal seinen Aufschlag abtreten musste, gleichwohl aber ungefährdet blieb.

Sowohl der Baselbieter als auch der in Paris geborene Linkshänder sind seit über zehn Jahren auf der ATP-Tour tätig. Trotzdem waren sie sich in den "grossen" Turnieren noch nie gegenübergestanden. Das zuvor einzige Duell hatte im Oktober 1999 im Challenger-Event in Brest (Fr) stattgefunden - und Federer in zwei Sätzen die Oberhand behalten.

Im Viertelfinal gegen Berdych würde sich Federer nur allzu gerne revanchieren. Nachdem der Tscheche ihn vor sechs Jahren in Athen in der zweiten Runde jäh aus allen olympischen (Gold-)Träumen gerissen hatte, fügte er ihm vor sechs Wochen im Viertelfinal in Wimbledon eine ebenso schmerzliche Niederlage zu.

teilentwitternE-MailKommentare
Bitte bewerten Sie diesen Artikel