Tyson Gay bewies am Diamond-League-Meeting in London, dass er zumindest in diesem Jahr der schnellste Mann der Welt ist.

Der Texaner verbesserte über 100 m mit 9,78 die Jahresweltbestzeit von Usain Bolt und Asafa Powell, die auf einen Start verzichtet hatten, um 4/100.

Für die erste Jahresweltbestzeit des Abends hatte die Hürdensprinterin Priscilla Lopes-Schliep (Ka) mit 12,52 gesorgt. Ein heftiger Platzregen hatte kurz vor Beginn des Meetings, dem letzten vor den beiden Finals in Zürich (19. August) und Brüssel (27. August), für eine Abkühlung gesorgt. Nicht unerwartet fielen deswegen diverse Leistungen bescheiden aus.

Für die zweite Jahresweltbestzeit des Abends sorgte die Hürdensprinterin Priscilla Lopes-Schliep. Die Kanadierin gewann den stark besetzten Final in 12,52 und unterbot die bisherige Jahresweltbestzeit von Lolo Jones (USA) um 3/100. Im Diamond Race schloss die WM-Zweite von 2009 damit zu Jones auf, wodurch es in zwei Wochen in Brüssel zum grossen Finale zwischen den beiden kommen wird.

Eine gute Vorstellung bot auch Hochspringerin Blanka Vlasic, die sich ebenso wie Allyson Felix (200 m) bereits vorzeitig den Sieg im Diamond Race sicherte.

Neben Vlasic und Felix verbuchte bei den Frauen die Diskuswerferin Yarelis Barrios ihren ersten grossen Erfolg. Die "ewige Zweite", die an den letzten drei Titelkämpfen immer die Silbermedaille gewonnen hatte, sicherte sich ebenfalls bereits den Jackpot, ebenso 1500-m-Läuferin Nancy Jebet Langat (Ken) sowie 400-m-Hürdenläufer Bershawn Jackson (USA) und Stabhochspringer Renaud Lavillenie (Fr).

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