Tiger Woods hat in den ersten beiden Runden der US PGA Championship in Kohler (Wisconsin) besser abgeschnitten, als nach seiner schwachen Turnierleistung von letzter Woche hatte erwartet werden können.

Mit nicht berauschenden, aber soliden Runden von 71 und 70 Schlägen nimmt der Superstar am letzten Major-Golfturnier des Jahres den 21. Zwischenrang ein, einen Schlag vor Phil Mickelson, der ihm die Führung in der Weltrangliste streitig macht. Selbst der 15. Majortitel, der unter den momentanen Umständen eine Sensation wäre, liegt für Woods mit fünf Schlägen Rückstand auf den allein führenden Amerikaner Matt Kuchar noch in Reichweite.

Von den aufstrebenden Jungstars haben sich der Nordire Rory McIlroy und der Südkoreaner Noh Seung-Yul in eine günstige Position gebracht; sie liegen nur gerade zwei Schläge hinter dem Leader. Ausgeschieden ist dafür der renommierteste Südkoreaner, der einzige Asiate mit einem Majortitel: Y.E. Yang, der in der Schlussrunde der letztjährigen US PGA Championship Tiger Woods bezwungen hatte, benötigte auf dem anspruchsvollen "Whistling-Straits"-Platz drei Schläge zu viel. Wie Yang verpassten unter anderen auch Sergio Garcia, Padraig Harrington, Angel Cabrera, US-Open-Sieger Graeme McDowell, British-Open-Champion Louis Oosthuizen und Japans Supertalent Ryo Ishikawa den Cut für die beiden Finalrunden.

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