Am Samstag wurde an den Schwimm-Langbahn-Europameisterschaften in Budapest gleich dreimal die russische Hymne gespielt.

Bei den Männern triumphierten Stanislaw Donez (über 200 m Rücken), Jewgeni Korotischkin (100 m Delfin) sowie die 4x200-m-Crawlstaffel in der Besetzung Nikita Lobinzew, Daniel Isotow, Sergei Perunin und Alexander Suchorukow.

Einziger nicht-russischer Sieger am vorletzten Finalabend in Budapest war der Italiener Fabio Scozzoli über 50 m Brust.

Bei den Frauen wurde die Dänin Lotte Friis über 1500 m Crawl Nachfolgerin von Flavia Rigamonti, womit sie sich das Langstrecken-Double sicherte. Über 200 m Crawl gewann erwartungsgemäss Olympiasiegerin Federica Pellegrini aus Italien, über 50 m Rücken die Weissrussin Alexandra Herasimenia.

Bereits in den Vorläufen über 50 m Crawl schied 100-m-Olympiasieger Alain Bernard aus. Der Franzose, der nur 15 Stunden zuvor über 100 m EM-Gold geholt hatte, war trotz der starken Zeit von 21,99 nur drittbester Franzose hinter Europarekordhalter Frédérick Bousquet (21,65) und Fabien Gilot (21,91). Nur jeweils zwei Schwimmer pro Land können sich für die Halbfinals qualifizieren.

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